28.8.2020 – Erdsonden-Wärmepumpen für eine ganze Wohnüberbauung

# Referenzanlagen Wärme

Die Wohnüberbauung aus den 80er-Jahren.

        


Marketing/Kommunikation, 28.8.2020

Mit einem cleveren Sanierungskonzept ersetzten die Eigentümer der Überbauung «Alte Schmitte» in Lohn-Ammannsegg die stromfressenden Elektroheizungen aus den 80er-Jahren durch effiziente und sparsame Erdsonden-Wärmepumpen der CTA. Jede Wohnung verfügt neu über eine nur gerade kleiderschankgrosse Wärmepumpe. Diese nutzt für Heizung und Warmwasser die Wärme aus einem pro Gebäude gemeinsamen Erdsondenfeld. .

Die Eigentumswohnungen in den Gebäuden bei der historischen «Alten Schmitte», die der Siedlung im solothurnischen Lohn-Ammannsegg den Namen gibt, sind typische Kinder der 80er-Jahre. Geprägt vom Ölschock suchte man in der Gebäudetechnik nach einer Alternative zur fossilen Wärmeerzeugung. Und fand sie in dezentralen Elektroheizungen, die jede Wohnung separat mit Wärme für die Bodenheizung und für die Erwärmung von Warmwasser versorgten.

Herausforderndes Sanieren im Bestand

Diese individuelle Wärmeproduktion stellte die Heizungssanierung, die in vielen Wohnungen dringend nötig wurde, vor einige Herausforderungen. So fehlten für eine zentrale Wärmelösung ein gemeinsamer Heizungskeller ebenso wie die notwendigen Leitungen in die Wohnungen. Allerdings bringt das Erbe der 80er-Jahre auch einige Vorteile mit sich. Dazu gehört eine kompakte Architektur mit im Vergleich zu heute kleinen Fensterflächen. Die relativ geringen Verluste über die Fassade sowie überschaubare Wohnungsgrössen sorgen für einen geringen Energieverbrauch der Wohnungen.

Die Erdsondenleitungen führen unter den Gehwegen durch.

Wärmepumpe gewinnt Vertrauen der Eigentümer

Als grosse Herausforderung erwiesen sich die Eigentumsverhältnisse. So mussten über ein Dutzend Stockwerkeigentümerinnen und Eigentümer auf ein gemeinsames Vorgehen «eingeschworen» werden. «Am Anfang war es eine Knacknuss, eine mehrheitsfähige Lösung zu finden», sagt Thomas Kläy von Kläy Haustechnik AG, welche die Sanierung im Auftrag der Stockwerkeigentümergemeinschaft umgesetzt hat. «Da ein 1:1-Ersatz von Elektroheizungen nicht möglich ist, mussten wir eine Sanierungslösung entwickeln, die exakt auf die vorgegebene Infrastruktur passt und mit der das Portemonnaie der Wohnungseigentümer so wenig wie möglich belastet wird.» Der Durchbruch gelang dank einer vertrauensvollen Zusammenarbeit des lokal verankerten Installateurs mit engagierten Eigentümern sowie dem Wärmepumpen-Know-how der regionalen Niederlassung der CTA. Gemeinsam wurde eine nachhaltige, auf erneuerbarer Energie basierende Lösung erarbeitet, die technisch zukunftsweisend ist, die bestehende Infrastruktur weiterhin nutzen kann und die Eigentümer erst noch mit markanten Kosteneinsparungen belohnt.

In der Dachschräge platzierte Wärmepumpe.

Das Konzept basiert auf 3 Elementen

  • Den Erdsonden, die unter den Zugangswegen erstellt werden konnten und als Wärmequelle für alle Heizungen dienen.
  • Pro Wohnung eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Die leistungsregulierte Wärmepumpe passt ihre Leistung dem jeweiligen Bedarf an und benötigt darum keinen platzraubenden Energiespeicher. Sie arbeitet leise und versorgt jede Wohnung individuell mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Dabei können die bestehende Bodenheizung und die elektrischen Installationen ohne Anpassungen weiterhin genutzt werden.
  • Ein effizientes und topisoliertes Rohrsystem, das unkompliziert die Wärme aus den Erdsonden zu den einzelnen Wärmepumpen in den Wohnungen führt.
Im gemeinsamen Keller platzierte Wärmepumpen pro Wohneinheit.

Platzsparend und flüsterleise

Das Herzstück der Heizungssanierung ist die S/W-Wärmepumpe Optiheat Inverta TWW, die dank der Inverter-Technologie die Leistung dem effektiven Bedarf anpasst. Sie liefert zwischen 3 und 6,5 kW Wärme und bezieht aus den Erdsonden nur so viel Energie, wie gerade benötigt wird. Das Gerät mit integriertem Boiler liefert Wärme für die Bodenheizung und das Warmwasser. Zudem ist es flüsterleise und besonders platzsparend – das Gerät wird direkt in den Wohnungen (zum Teil auch im Estrich oder im Keller) aufgestellt und hat dort quasi «im Kleiderschrank» Platz. Diese individuelle Lösung hat sich nach dem ersten Winter gut bewährt. Heute brauchen die Wohnungen nur noch ein Viertel des Stroms zum Heizen. Zum Komfort der individuell steuerbaren Heizung kommen also auch noch markante Kosteneinsparungen hinzu. Das relativiert auch die Investitionen, die dank Fördergeldern des Kantons letztendlich für alle Eigentümer tragbar waren.

Am Projekt beteiligte Firmen

  • Installateur: Kläy Haustechnik AG, Lohn-Ammansegg
  • Lieferantin Wärmepumpensystem: CTA AG

Der Regler der Wärmepumpe im eigenen Kellerabteil.

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