Kältetechnik mit Riesenleistung und HFO:
Erweiterung der Kälteerzeugung im Inselspital Bern

# Referenzanlagen CTAexklusiv
Die 18 t schwere Anlage in der Produktionshalle.

           

Von André Häberli, Technischer Verkaufsberater Klima/Kälte,  2.7.2018

Spitäler müssen sich auf eine sichere Kühlung von Apparaturen und Räumen verlassen können. So setzt das Universitätsspital Bern für die Erweiterung der Kälteversorgung auf eine massgeschneiderte Kältemaschine der CTA. Diese arbeitet mit dem umweltschonenden Kältemittel HFO und sorgt mit rund 1,6 MW Leistung für eine zuverlässige Kälteversorgung der verschiedenen Spitalgebäude.

Rund 300‘000 ambulante und 40‘000 stationäre Patientinnen und Patienten im Jahr, 8‘000 Angestellte, 1‘000 Forschende und Auszubildende – das Inselspital Bern gehört zu den wichtigsten Gesundheitszentren in der Schweiz und ist ein bedeutender Arbeitgeber in Stadt und Kanton Bern. In diesem Umfeld gibt es keine Kompromisse, wenn es um die Kälteversorgung geht. Radiologie, Labors, IT, Klimatisierung – praktisch alle Bereiche im Spital sind auf eine zuverlässige Kühlung und Klimatisierung angewiesen. Und so wie «die Insel» wächst, so steigt auch der Bedarf an Kälteleistung des Universitätsspitals mit internationaler Ausstrahlung. Daher wurde die zentrale Kälteversorgung auf dem Inselspital-Areal in Bern erweitert.

Bedarfsabhängige und energiesparende Kälteerzeugung

Die neue, massgeschneiderte Kältemaschine CTAexklusiv verfügt über 4 leistungsregulierte Schraubenverdichter mit insgesamt 8 Leistungsstufen, die 2 Kältekreise bedienen. Dieser Aufbau ermöglicht eine bedarfsgerechte und energiesparende Produktion der Kälte. Bei Volllast können so bis zu 1,6 MW Kälte erzeugt werden.

Heikler Moment: das Absetzen der Maschine.

Gleichzeitig wird die Abwärme der Kälteanlage für die Erwärmung des Brauchwarmwassers und zum Heizen genutzt. Dafür wurde die «warme Seite» in das bestehende Wärmenetz des Areals eingebunden. Besteht kein Wärmebedarf – zum Beispiel im Hochsommer – wird nicht nutzbare Wärme über die Rückkühler auf dem Dach weggebracht.

Umweltschonendes und energieeffizientes Kältemittel

Genauso wichtig wie die hohe Leistung der Anlage war die Wahl des Kältemittels. So entschied man sich für das Kältemittel HFO R-1234ze. HFO-Kältemittel (Hydro-Fluor-Olefinen) sind synthetische Kältemittel mit den Vorteilen von natürlichen Kältemitteln. Das heisst, sie haben ein sehr geringes Treibhauspotenzial und ermöglichen gleichzeitig einen überaus effizienten Betrieb. Für die HFO-Anlage gelten hohe Sicherheitsstandards. Die Kältemaschine wird in der Zentrale in einen separaten Raum eingekapselt. So kann sie optimal überwacht und sicher betrieben werden. Die Anlage wurde zudem speziell für die Kategorie IV der Druckgeräteverordnung zertifiziert – die höchste Kategorie, abhängig vom Volumen des Kältemittelinhaltes und dem Betriebsdruck.

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