Natürliche Kältemittel

Natürliche Kältemittel weisen sehr gute thermodynamische Eigenschaften auf. Mit ihnen ist ein umweltfreundlicher und energieeffizienter Betrieb von Kälte- und Wärmeanlagen möglich. Es erfordert aber auch spezielle Sicherheitsbedingungen.

Ammoniak kommt in der Natur vor und hat somit keine Auswirkungen auf den Treibhauseffekt oder die Ozonschicht. Mit NH3 ist ein umweltfreundlicher, höchst energieeffizienter und wirtschaftlicher Betrieb von Kälteanlagen und Wärmepumpen möglich. NH3 ist aber toxisch und wirkt stark ätzend – sowohl in flüssiger Form wie auch als Gas. Entsprechend wichtig ist das zur Kältemaschine gehörende Sicherheitskonzept. Kältemaschinen mit Ammoniak kommen dort zum Einsatz, wo man geeignete Massnahmen für den trotzdem sicheren Betrieb ergreifen kann. Ammoniak besitzt einen hohen volumetrischen Wirkungsgrad.



Ozonabbau- und Treibhauspotential der natürlichen Kältemittel*

Kältemittel Chemische Bezeichnung Ozone Depletion Potential (ODP) Global Warming Potential (GWP)
Ammoniak (NH3) R-717 0 0
Kohlendioxid (CO2) R-744 0 1
Propan (C3H8) R-290 0 3
HFO-Kältemittel HFO-1234-ze 0 6
HFKW (chlorfrei) R-134a 0 1430

*Quelle: eurammon


Sicherheitsaspekt unter in der Luft nicht stabilen Kältemitteln

Kältemittel Sicherheitsklasse** Beschreibung
Ammoniak (NH3) B2L Grössere Giftigkeit, geringere Brennbarkeit
Kohlendioxid (CO2) A1 Geringere Giftigkeit, keine Flammenausbreitung
Propan (C3H8) A3 Geringere Giftigkeit, höhere Brennbarkeit
HFO-Kältemittel A2L Geringere Giftigkeit, geringere Brennbarkeit

**Sicherheitsklasse gemäss SN EN 378-1:2017-05

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