22.02.2021 – Strom vom Dach für die Wärme im Haus

# Wärmepumpe

Geschickt wurde dieses Einfamilienhaus am Jura Südfuss den Wind- und Wetterbedingungen angepasst gebaut. Und mit der Erdsonden-Wärmepumpe wird die Energie aus der Natur im Winter und Sommer gekonnt genutzt, um behagliche Raumtemperaturen zu gewährleisten.


CTA AG, 22.02.2021

Strom vom Dach für die Wärme im Haus

Die Energiestrategie 2050 weist den Weg: Mit der Sonnenergie und einer Wärmepumpe wandelt sich ein Einfamilienhaus vom einfachen Energieverbraucher zum intelligenten Energiemanager. So können die Synergien zwischen dem eigenen Strom vom Dach und der Wärme im Haus optimal erschlossen werden.

Ein Blick auf die Verkaufszahlen von Wärmepumpen in der Schweiz zeigt: es geht (wieder) aufwärts. Im 2019 wurden knapp 24 000 Wärmepumpen verkauft, so viel wie noch nie in einem Jahr. Gleichzeitig setzt auch der Solarstrom seinen Siegeszug auf den Ein- und Mehrfamilienhausdächern fort. Es liegt also auf der Hand, den Strom der Photovoltaik (PV) für die Wärmepumpe zu nutzen. Über das ganze Jahr gesehen könnte in einem typischen Einfamilienhaus mit dem Solarstrom der Elektrizitätsbedarf der Wärmepumpe mehr als nur gedeckt werden. Der Haken dabei: Die Wärmepumpe braucht nicht immer dann den Strom, wenn die PV-Anlage ihn produziert.

Clever Koppeln

Mehr und mehr etablieren sich darum intelligente Energiemanagementsysteme. Mit ihnen kann die Betriebszeit der Wärmepumpe in Zeiten verlegt werden, in denen die PV-Anlage Strom liefert. Eine vom Bundesamt für Energie unterstützte Studie des Instituts Energie am Bau (IEBau) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zeigt, dass mit einer einfachen, cleveren Steuerung die Betriebszeiten der Wärmpumpe und die Solarstromproduktion miteinander optimiert werden können. Dadurch kann der Eigenverbrauch um rund 3 Prozent erhöht werden. Das scheint wenig, ist aber schweizweit gesehen ein nicht unwesentlicher Beitrag zum Umbau und zur Stabilisierung unseres Energiesystems.

Voraussetzung «Smart Grid Ready»

Der Trend zum Einsatz von PV-Strom für die eigene Wärmepumpe hat gerade erst begonnen. Die Kombination von Stromerzeugung, Stromverbrauch und einer konstanten Optimierung des Energiebedarfs entwickelt sich zu einer zentralen Aufgabe der Gebäudetechnik. Umso mehr, als die Batteriespeicher von Jahr zu Jahr markant besser werden und Themen wie Elektromobilität und Eigenverbrauchsoptimierung auf der Agenda aller Hauseigentümer stehen, die PV-Strom zukunftsweisend nutzen wollen. Diese Entwicklung unterstützt die CTA konsequent. Alle CTA Wärmepumpen verfügen bereits heute über eine «Smart Grid Ready»-Funktion. Mit dieser lässt sich eine Wärmepumpe problemlos einbinden. So kann die Wärmepumpe vom Energiemanagementsystem angesteuert und der PV-Strom optimal genutzt werden.

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